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Neugründung des Schützenvereins nach dem zweiten Weltkrieg

Das Protokoll der Gründungsversammlung am 20.05.1948 besagt:

"Unter Anwesenheit fast aller männlichen Einwohner von Holthausen wurde beschlossen, den bis zum zweiten Weltkrieg bestandenen Schützenverein wieder aufleben zu lassen, um damit ein altes Heimatfest wieder zur Geltung zu bringen und die Verbundenheit der Dorfbewohner enger zu gestalten."

Der erste "Vereinsführer" war Gerhard Kues, seine Stellvertreter Hermann Holt und Hermann Kamprolf. Kassierer war Bernhard Schulte und Schriftführer der Lehrer Paul Girke. Zum Kommandeur wurde Hermann Feld gewählt. Zur Gründung hatte der Verein 70 Mitglieder, was zur damaligen Zeit einem Großteil der männlichen Bevölkerung entsprach.

Offizielles Ziel und Zweck des Vereins war "Die bis das sechszehte Jahrhundert nachweisbare Tradition des Vereins und neu zu beleben und die Dorgemeinschaft mit den hier wohnenden Flüchtlingen enger zu schließen." Ein Ziel, dass auch in der heutigen Zeit noch aktuell ist.

Der erste König nach dem zweiten Weltkrieg war Heinrich Weßling. Da die Alliierten jegliche Waffen verboten hatten, wurde der König mit einem "Flitzebogen" ermittelt, der wohl eine sinnbildliche Nachahmung der frügheren Armbrust sein sollte.

 

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